
50 Meter durch die Hölle...
...schrieb eine deutsche Tageszeitung über den Weg, den die Besucher durch diese weltweit einzig- artige Ausstellung mit ihrer außergewöhnlichen Charakteristik zurücklegen müssen, denn...
Bloody Omaha
...wurde dieser eine der beiden amerikanischen Landestrände an der Küste der Normandie bereits zwei Stunden nach dem Beginn der Kampfhandlungen von den amerikanischen Soldaten sehr tref- fend genannt, denn die nur 308 deutschen Verteidiger (im unmittelbaren Küstenbereich) und deren im Verlauf des Vormittags eintreffenden Eingreifreserven richteten unter den landenden 34.142 GIs ein Blutbad an - und genau das wird den Besuchern dieser Ausstellung mit ihrem eindringlichen Anti-Kriegs-Charakter auf äußerst plastische Weise höchst eindrucksvoll vermittelt...

Nach einem vorausgegangenen schweren Bombardement begann um 5:55 Uhr von See her ein 32 Minuten anhaltendes Trommelfeuer auf die deutschen Küstenverteidigungsanlagen... Foto: US National Archives

Noch unter der Feuerglocke der schweren Schiffsartillerie näherten sich die ersten Angriffswellen der Lan- dungsboote der Küste... Foto: US National Archives

Einige der heranfahrenden Boote wurden bereits schon vor ihrer Landung von Granaten deutscher Ge- schütze getroffen. In diesem Boot geriet die gesamte an Bord befindliche Munition in Brand, teilweise explo- dierte sie... Foto: US National Archives

Als die Landungsboote in Strandnähe und somit in die Nähe der deutschen Verteidigungsanlagen gerieten, konnten die GIs hören, wie die Maschinengewehr-Projektile auf die stählernen Front-Rampen prasselten. Anspannung und Angst lasteten auf den Soldaten... Foto: US National Archives

Dann erreichten die ersten Boote den Strand... Foto: US National Archives

...und die GIs gerieten in eine Apokalypse... Foto: US National Archives

Für die Amerikaner bahnte sich ein Desaster an... Foto: US National Archives

Doch trotz großer Verluste gelang es den Amerikanern nach und nach, die deutschen Widerstandsnester ein- zunehmen... Foto: US National Archives

Am späten Nachmittag waren die Wege vom Strand ins Hinterland freigekämpft, und der Vormarsch der US-Truppen begann. Doch ein weiterer langer Leidensweg lag noch vor ihnen - für die amerikanischen wie für die deutschen Soldaten... Foto: US National Archives

Den gesamten Ablauf der historischen Ereignisse des 6. Juni 1944 am Omaha Beach zeigt detailliert die Sonder-Ausstellung des H.E.K.Creativ Verlags !

Anläßlich des 65. Jahrestages des Beginns der großen Invasion in der Normandie wurde diese Aus- stellung vom international bekannten D-Day-Experten und Bestseller-Autoren für Militär-Historie, Helmut Konrad Freiherr von Keusgen, konzipiert und erstellt. In Colleville-sur-Mer, im Bereich des Omaha Beach, in jenem historischen Gebäude, in dem sich vom Oktober 1943 bis zum 6. Juni 1944 die Geschäftsstelle der deutschen 3. Kompanie des Grenadier-Regiments 726 der 716. Infanterie-Division befand, präsentierte er für drei Monate und über den Jahrestag 2009 diese höchst spektakuläre Ausstellung einem internationalen Publikum - und erhielt ausnahmslos beste Kritiken!

Das Gebäude der ehemaligen deutschen Kompanie-Niederlassung in der Ferme du Chemineau diente 2009 von Keusgen für drei Monate als Museum.

Von Keusgen in seiner Ausstellung in der Ferme du Chemineau:
“Ich konnte in den drei Monaten tiefe Be- troffenheit, Erschütterung und viele Tränen in den Augen der Besucher sehen - ganz besonders bei den Veteranen und deren An- gehörige.”
Im August 2009 wurde die zu diesem Zweck noch deutlich erweiterte Ausstellung mit ihren insgesamt 322 historischen und aktuellen, überwiegend großformatigen Fotos, diversen farbigen Abbildungen, Grundriß- plänen, Landkarten und vielen Schauobjekten sowie authentischen Filmaufnahmen im Präsentations-Saal des H.E.K.Creativ Verlags installiert. Sie wird mit informativen Texten in deutscher, englischer und französischer Sprache erklärt und ist die einzige spezielle D-Day-Ausstellung in Deutschland und die einzige, die auch aus- führlich die deutsche Seite der an dem furchtbaren Kampfgeschehen des 6. Juni 1944 beteiligten Truppen an dem 6 Kilometer langen Omaha Beach darstellt.
Diese Ausstellung, die weit entfernt ist von jeglichem Pathos und frei von jeder Ideologie, erschüttert ihre Besucher durch ihre ungeschminkte Wahrheit betreffs der grausamen Kampfhandlungen, die für die Ame- rikaner mit einem schrecklichen Desaster begannen, dennoch am Ende dieses denkwürdigen Tages durch die Bildung eines wenngleich nur kleinen Brückenkopfes zum Erfolg führten - jedoch zu einem sehr hohen Preis...



Nachfolgend einige Einblicke
in die umfangreiche Sonder-Ausstellung

Straße der 3. Kompanie
Die 138 Soldaten der 3. Kompanie trugen bei der Verteidigung ihrer 6 von den insgesamt 15 Widerstands- nestern am “Omaha Beach” die Hauptlast des amerikanischen Angriffs.
Diese Ausstellung bietet einen höchst informativen und kontinuierlichen Weg durch den gesamten historischen Ablauf der Ereignisse am Omaha Beach und ist in 11 Hauptabteilungen unterteilt:
Vor dem Krieg - Die Besatzung - Ausbau der Verteidigungsanlagen - Deutsche Verteidigungs- anlagen am Omaha Beach - Die 3. Kompanie - Widerstandsnest 62 - Omaha-Beach-Übersichtsplan - Die Vorbereitungen der Alliierten - Das Landeunternehmen der Alliierten am 6. Juni 1944 - D-Day, 6. Juni 1944, Der Angriff - Der Preis des Sieges
Straße des Angriffs
Nach der langen Zeit der Vorbereitungen auf beiden Seiten griffen die West-Alliierten am “D-Day” den deut- schen “Atlantikwall” an einer seiner schwächsten Stellen an - mit der größten Armada aller Zeiten. Mit 6.991 Schiffen und Booten, mit 12.837 Flugzeugen und Lastenseglern sowie 156.000 Soldaten begann unter dem Decknamen “Operation Overlord” das größte amphibische Landeunternehmen der Weltgeschichte...
Zur weiteren Veranschaulichung sind der Ausstellung noch 17 Sonder-Rubriken zugefügt worden:
Die deutschen Befehlshaber - 1. Batterie der I. Abteilung des Artillerie-Regiments 352 - Wider- standsnest 60 - Widerstandsnest 63 - Profil des WN 62 - Strandhindernisse - Leutnant Erwin Hentschel - Leutnant Hans Heinze - Das Lichtsprechgerät - Schwimmpanzer - Erste Angriffswellen im US-Landeabschnitt Omaha Beach - Die Anlandungen - Der amerikanische Landekopf Omaha Beach - Militär-Friedhöfe - Zeitlicher Ablauf der Ereignisse - Warum, Hein Severloh? - Einer von 19 Millionen deutscher Soldaten

Platz des Sieges
Viele erschütternde Aussagen der Soldaten beider Seiten verdeutlichen die schrecklichen Kampfhandlungen und die physischen und psychischen Belastungen, denen die ausgesetzt waren. Sie alle schrieben an diesem Tag auf blutige Weise Weltgeschichte - ob sie wollten, oder nicht...
Ergänzt wird die Ausstellung mit der Extra-Abteilung D-Day-Wracks, in der etliche Unterwasser-Fotos die noch heute auf dem Grund des Meeres befindlichen Überreste jener großen Invasion zeigen.

Die auf diese Weise leicht verständlich dargestellten historischen Abläufe der tragischen Ereignisse jenes wichtigsten Tages des 20. Jahrhunderts sowie die klare Anti-Kriegs-Tendenz dieser Ausstellung machen sie zu einem einmalig anschaulichen Beispiel für den weiten und schweren Weg Europas Freiheit und dem Wahnsinn eines jeden Krieges.
Eintrag eines der amerikanischen D-Day-Veteranen ins Ausstellungs-Gästebuch:
“Diese eindrucksvolle Ausstellung ist sehr bewegend. Danke für die großartige Arbeit im Interesse des Weltfriedens!”


Bereits kurze Zeit nach der Eröffnung interessierten sich Presse und Fernsehen für diese Ausstellung, und es fanden mehrere Treffen ehemaliger D-Day-Veteranen und Interviews für diverse Reportagen statt...

Burgstraße 43
Öffnungszeiten:


Bücher- und Souvenir-Verkauf im verlagseigenen Shop

...nahe der Bundesautobahn A2 /Hannover-Dortmund), Abfahrt Garbsen
30826 Garbsen/Schloß Ricklingen
Fon 0049-(0)5031-971443 Fax 0049-(0)5031-949158
e-mail team@hek-creativ-verlag.de
www.hek-creativ-verlag.de
Besuche nach telefonischer Terminvereinbarung - auch sonntags.
Eintrittspreis pro Person: € 4,50
Gruppenpreis ab 10 Personen sowie Schüler und Studenten à € 3,50
Zutritt für Jugendliche ab 12 Jahre









